Es verschiebt sich etwas in den Büros und Werkstätten des Landes, auf den Fluren und in den Kaffeeküchen, in Meetings und auf Geschäftsreisen. Da ist ein Schornsteinfeger, der so verzweifelt neue Mitarbeiter sucht, dass er eine Pünktlichkeitsprämie auslobt – und Bewerbern für jeden Tag ohne Verspätung einen Bonus verspricht. Da sind Beratungsfirmen, die ihren Angestellten Massagen, Yoga- oder Meditationskurse anbieten, als seien sie ein Wellness-Hotel an der Adria. Und da ist ein Malermeister, der seine Mitarbeiter auf Kreuzfahrt einlädt, um ihnen den Job genehm zu machen.

Fast wirkt es, als arbeite nicht der Angestellte für den Arbeitgeber, sondern umgekehrt. Der Arbeitgeber ist zum Dienstleister geworden. Darf es noch etwas mehr sein, verehrte Mitarbeiterschaft?

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